Ennos Erfahrungsbericht: Balljunge bei den Swiss Indoors 2009

Ich durfte bei den Swiss Indoors in Basel als Balljunge mitmachen. Es war ein einmaliges Erlebnis,
denn ich habe hautnah Weltklassespieler gesehen, wie zum Beispiel Roger Federer und Novak
Djokovic. Für das Viertelfinale musste man sich qualifizieren, dann für das Halbfinale und das Finale.
Nur die besten 18 Balljungen haben es geschafft. Ich war glücklich, als mein Name gefallen ist für
das Halbfinale und Finale. Nach dem Finale kam dann Roger Federer zu uns Balljungen und hat mit
uns gesprochen und Autogramme verteilt. Ich habe eins auf meinem Balljungen - T -Shirt von ihm,
das er mir direkt draufgeschrieben hat, als ich es noch angehabt habe. Man wird von Kopf bis Fuß
eingekleidet und darf alles behalten. Mir hat es sehr viel Eindruck gemacht und es war einmalig, 
solche Spieler ganz nah zu sehen. Balljunge zu sein, ist einfach toll und es macht Spaß, auch wenn es anstrengend ist und man am Netz einen Krampf in den Oberschenkeln bekommt vom vielen Hinknien.
Auch auf der "Handtuchposition" hinten ist es total cool, wenn man den Spielern immer das Handtuch
gibt. Die anderen Balljungen waren dort alle lustig und nett. Wir waren in den Pausen immer zusam-
men unterwegs, um Autogramme von den Spielern zu bekommen. Auch wenn man am Anfang 
niemanden kennt, hat man sofort Kontakt. Man hat in einer Schicht immer 2 - 3 mal Einsatz von ca
3/4 - 1 Stunde und dazwischen gleich lang Pause. Anschauen kann man sich alle Spiele, da man
einen Pass hat und immer rein darf. 


 
Training im "Impulsiv" für die Swiss Indoors




Seitenwahl am Netz , links: Marco Chuidinelli (Schweiz); rechts: Philipp Kohlschreiber
Enno rechts vom Netz
 


Beim Einspielen; Enno rechts vom Netz wirft Benjamin Becker Bälle zu.